FIESTA DE LA AMISTAD CÓRDOBA - NÜRNBERG

15. November 2008
mit Beiträgen der städtischen Zeitungen und von Schülern des Johannes-Scharrer-Gymnasiums Nürnberg

Feuriges Plädoyer für eine andalusische Liaison

Deutsch-spanisches Freundschaftsfest für eine Städtepartnerschaft mit Córdoba lockte über 3000 Gäste an

LOLA PEREZ

Über 3000 Gäste feierten ein deutsch-spanisches Freundschaftsfest im einstigen AEG-Hausgerätewerk an der Fürther Straße.

So heiß ist es in den Fabrikhallen wohl nie hergegangen: Mitreißende Rhythmen und ein betörender Auftritt des Flamenco-Stars Lola Perez aus Córdoba trieben die Stimmung auf den Siedepunkt. Eine ausgeklügelte Dramaturgie hatte den Höhepunkt des Abends angebahnt: Der Reihe nach präsentierten Kinder- und Jugendgruppen des Centro Español flammende Folklore, dazwischen setzten fränkische Straßenmusikanten, die Peter-Vischer-Schülerband und Spanisch-Schüler einer elften Klasse des Scharrer-Gymnasiums Kontrastakzente. Aus gutem Grund: Mit dem Fest wollten das Centro Español und eine im Frühjahr gegründete Partnerschaftsinitiative das beiderseitige Interesse an einer Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und Córdoba bekunden- und den nötigen Anstoß geben, der Beziehung auch offiziellen Charakter zu verleihen.

Unterstützung finden sie dabei unter anderem beim Amt für Kultur und Freizeit (KuF), beim Amt für Internationale Beziehungen wie bei der Arbeitsgemeinschaft der Nürnberger Bürger- und Vorstadtvereine. Zu dem Anlass war sogar eigens eine vierköpfige Delegation mit Vizebürgermeisterin Rosa Maria Candelario Ruis angereist, übergab im Nürnberger Rathaus schon einmal ein Stadtwappen und stellte außerdem seine Werbekampagne zur Kandidatur als europäische Kulturhauptstadt 2016 vor.

Per Video meldete sich bei der Fiesta schließlich auch die Oberbürgermeisterin Rosa Aguilar Rivero zu Wort: «Als Stadt des Dialogs, der Toleranz und der Begegnung reichen wir Nürnberg die Hand», so ihre Botschaft. Die Chance dürfe sich Nürnberg nicht entgehen lassen, betont beispielsweise KuF-Chef Jürgen Markwirth. Über Jahrhunderte hinweg hatten Christen, Juden und Muslime in der einstigen Hauptstadt von Al-Andalus überwiegend friedlich zusammengelebt angesichts aktueller Herausforderungen scheint das zu Nürnberg als Stadt der Menschenrechte besonders gut zu passen.

Und allein schon der Zuspruch, der alle Erwartungen bei weitem übertraf, sollte der Initiative den nötigen Schub verleihen.

woh

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Für Nürnberg als «Stadt der Menschenrechte» ist Córdoba nach Ansicht von Fernandez ein besonders geeigneter Partner. Die andalusische Stadt sei über Jahrhunderte hinweg meist ein Beispiel für Toleranz und das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen gewesen.

Auf einem Freundschaftsfest unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) an diesem Samstag (15. November) sollen die Kontakte vertieft werden. Dazu wird die stellvertretende Bürgermeisterin von Córdoba, Rosa Maria Candelario Ruis, mit einer Delegation in Nürnberg erwartet

Quelle: dpa


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